Skype for Business – Anruf nach Extern sperren

Hin und wieder kommt es vor, dass Telefone an öffentlich zugänglichen Orten aufgestellt werden müssen. Meist ist es hier notwendig die Anrufe nach Extern zu sperren, so dass hierüber nur interne Telefonnummern gewählt werden können. Hierfür muss im SfB Control Panel ein passender Dial Plan angelegt werden, so dass dieser dann dem entsprechenden User zugewiesen werden kann. (mehr …)

Nützliches Spielzeug für Netzwerk Admins

Vielleicht hat der eine oder andere bereits von dem, auf Indigogo finanzierten, Startup Projekt Pockethernet gehört.  Es Wird beworben mit dem Slogan „The Swiss army knife of network administrators.“ auf Deutsch, „Das Schweizer Taschenmesser für Netzwerk Admins“. Ich habe bereits letztes Jahr diese Kampagne entdeckt und fand die Idee ein Netzwerkprüfer für unter 200€ mit der Funktion zum das gemessene in einem Bericht zu speichern sehr interessant. Das Team hatte sich einen sehr straffen Zeitplan von einem halben Jahr bis zur Auslieferung vor genommen. Schnell wurde bekannt das sie diesen Zeitplan nicht halten konnten und mein gerät ist dann leider erst ein Jahr nach der Unterstützung bei mir eingetroffen. Doch ich will jetzt nicht weiter über die Vergangenheit reden, jetzt ist es da und ich will es euch etwas vorstellen.

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Netzwerkanalyse ohne teure Messgeräte

Heute möchte ich euch ein wenig in die Welt der Netzwerkanalyse mitnehmen. Da die großen Netzwerke die Aorta der Server und Client Infrastruktur sind, werden ihnen dank der Digitalisierung vieler Prozesse und Systeme immer höheren Ansprüchen abverlangt. Jedes System hat andere Ansprüche an das Netzwerk. Beispielsweise verlangt Streaming und Telefonie möglichst Echtzeit Übertragung im Gegenzug benötigt eine Datenübertragung auf eine NAS (Netzwerk Festplatte/ Dateiserver) möglichst hohen Datendurchsatz. Durch diese Kompatibilität der Netzte und der eingesetzten Systeme / Protokolle werden die Fehlerquellen immer Zahlreicher. Oft benötigt man tiefgründiges Wissen und teure Messgeräte um die Netzwerke zu Analysieren und qualifizierte Tests durchzuführen.

Ich stelle heute ein paar Tools vor, mit denen man zumindest kleine Messungen durchführen kann und sein Netzwerk auf Fehler und Zuverlässigkeit prüfen kann.

Datendurchsatz Prüfen

Als erstes möchten wir eine Client Server Verbindung auf Datendurchsatz prüfen. Hierfür ist es wichtig dies nicht nur mit dem verschieben einer Datei auf einen Server zu testen sondern auch das anpassen der Paket große. Dies ist wichtig da Switche durch falsche Konfiguration oder Hardware Fehler speziell Probleme bei kleinen bzw. großen Paketen mit der Übertragung Probleme bekommen können. Um den Datendurchsatz messen zu können nutze ich das keine Tool NetIO. Es kann kostenfrei von der Homepage http://www.ars.de/ars/ars.nsf/docs/netio heruntergeladen werden.

NetIO ist ein so genanntes CLI (Command line interface) Tool. Es wird, wie der Name schon sagt auf der Kommandozeile ausgeführt. Es ist für Windows, Linux, Mac und FreeBSD Programmiert. Um es einzusetzen benötigt man zwei Endpunkte im Netzwerk. Einen Client der an verschiedenen Punkten im Netzwerk angeschlossen werden kann und einen statischen Server der am besten am Core Switch angeschlossen ist.

Am Server öffnet man ein Kommandozeilen Fenster und navigiert zur abgelegten wein32-i386.exe. Hier wählt man die Exe aus und startet sie mit dem Parameter –s

serverNetIO

Als nächstes muss man die Messung am Client durchführen. Hierfür navigiert man in der Kommandozeile auch zur NetIO exe, wie beim Server. Um die Messung durchzuführen muss man hier dann die Parameter –t <Server Adresse> eingeben. Bsp.:

NetIOMessung

Der Parameter –t kann auch durch –u ersetzt werden. Hiermit wird unterschieden ob man über TCP (-t) oder UDP (-u) messen will. Bei der Messung wird der Durchsatz mit verschiedenen Paket Größen in Byte pro Sekunde gemessen. Hierfür muss beachtet werden dass die Angaben auf den Netzwerkkarten und Switchen nicht Byte pro Sekunde sondern Bit pro Sekunde ist. Das Heißt, die Messwerte müssen mit 8 Multipliziert werden, um die Daten direkt vergleichen zu können. Weiterhin ist zu beachten, dass eine Gigabit Netzwerkkarte natürlich nicht die vollen 1024Mbit/s Datendurchsatz erbringen kann. Das Programm misst auf der Applikationsebene (OSI Schicht 7) da die Pakete durch die OSI Schichten ineinander verschachtelt werden, wir mit jeder Schicht die unser Packet durchläuft etwas von der Datenmenge für den Header dieser Schicht abgezweigt.

 

OSIHeader

 

Reelle Größen für eine Gigabit Netzwerk, liegen zwischen 60 und 110 Mbyte pro Sekunde. Bei einem 100 Mbit/s Netz liegen die Größen zwischen 6 und 11 Mbyte pro Sekunde. Werden diese Werte nicht erreicht muss man mit dem Client von einem zum nächsten Punkt im Netzwerk durchmessen bis man direkt am Server hängt. Wird unterwegs die Messungen besser liegt das Problem zwischen den beiden letzten Punkten.

Latenzzeiten im Netzwerk messen

Um Latenzzeiten im Netzwerk zu messen, nutze ich gerne die Ping Funktion. Hierbei wird ein ICMP Packet durch das Netzwerk gesendet. Da bei der Echtzeitübertragung es egal ist welche Paket typ (TCP UDP ICMP) ist kann hierfür der Ping genutzt werden. Zu beachten ist hierbei, dass die Latenz des Pings hin und Rückweg beträgt. Mit ping <Server Adresse> dann der Ping abgesendet werden.

pingJMC

Wenn hier größere Latenzen (größer als 100ms) angezeigt werden, kann man mit dem Windows eigenen Tool pathping sich genauer Details auslesen lassen. Mit pathping <Server Adresse> kann man jeden Verbindung vom Client bis zum Server durchpingen.

pathping

Mit diesem Tool sieht man auf welcher Strecke die lange Latenz entsteht.

Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen Einblick geben wie man netzte selbst mit einfachen Mitteln prüft und Fehler im Netzwerk auffinden lassen.

Datenverlust – Festplatten verlieren mit der Zeit Dateien

In dem heutigen Blogeintrag will ich mich mit einem Thema befassen das den meisten nicht bekannt is..

Festplatten können Dateien, wie z.B. Bilder oder Videos, mit langer Lagerung zerstören.

Allen ist bekannt dass eine Festplatte mit der zeit mal kaputt geht und man seine Dateien von Zeit zu Zeit auf einem anderen Medium (Externe Festplatte, CD oder USB Stick) sichern sollte. Diese Sicherungen sind auch sehr wichtig und wertvoll denn oft kann man defekte Festplatten nur mit viel Aufwand oder hohem Geldeinsatz reparieren bzw. die Daten retten. Ein ganz anderes Problem ist der Verlust der Magnetisierung auf den Spindeln einer Festplatte.

Wie funktioniert eine Festplatte?

Um dieses Problem zu erklären, schweife ich ein wenig aus und erkläre erst einmal wie eine Festplatte aufgebaut wird und arbeitet. Ein Bild einer Festplatte von innen hat bestimmt jeder schon einmal gesehen. dort sind mehrere aufeinander liegende Silberne scheiben und ein Schieber der auf allen platten hin und her fahren kann.

Festplatte

An der Spitze dieses Schiebers oder Läufers sitzt ein kleiner Elektromagnet. Mit diesem Magneten können kleine bereiche, so genannte Sektoren  auf der Festplatte geschrieben und ausgelesen werden. In diese Sektoren werden die Dateien gespeichert. Hierzu wird die Datei aufgeteilt in eine für den PC lesbare Größe, so genannte Bits.  Ein Bit kann lediglich 2 Zustände haben, 1 oder 0. Dies wird dann via Magnetismus auf der Spindel festgehalten. Ist ein Bit plus Magnetisiert entspricht es dem Wert 1 und ist ein Bit minus Magnetisiert entspricht es dem Wert 0.

Wenn wir jetzt z.B. ein schönes Urlaubsbild auf unserer Festplatte abspeichern werden hier die einzelnen Bits dieser Datei abgelegt. Das Bild liegt dann auf unserer Festplatte als eine ganze Anhäufung von 0 und 1 bzw. kleinen Bereichen die minus bzw. plus Magnetisiert wurden.

Welche Probleme können hierbei entstehen?

Dem einen oder anderen ist jetzt vielleicht schon ein Problem aufgefallen. Genau, was passiert wenn eine Magnetisierung nicht mehr stark genug ist, dass sie als ein plus oder minus erkannt wird? Die Antwort ist ziemlich simpel. Wenn es eine kleine Menge an Bits sind ist es noch zu verkraften allerdings wenn es bestimmte oder zu viele sind werden die Dateien zerstört.

Dieses Phänomen lässt sich leider erst erkennen, wenn es zu spät ist. Man sieht es wenn Bilder ab einem bestimmten Punkt nicht mehr angezeigt werden oder Filme mitten drin plötzlich stocken und ein Teil fehlt, bzw. sich die Bilder etwas überlagern.

Intaktes Bild

Dies ist das intakte Bild.

Defektes Bild

Und dies ist das Bild mit Speicher schaden.  Wie deutlich zu sehen ist wird der Defekte Teil des Bildes grau angezeigt. Leider können ein Großteil der Dateien nicht wieder repariert werden.

Wie schützt man sich gegen diese Datenverlust?

Viele Firmen und Hersteller von Backup Software erklären uns, dass wenn man regelmäßig Backups seiner Dateien macht diese Geschützt sind. Dies stimmt für alle Probleme die mit einem Hardware Defekt der Festplatte oder ein Formatieren der Festplatte zu tun haben. Leider nicht bei dem hier benannten Problem. Da dieses auflösen der Magnetisierung  sich schleichend abspielt, merkt unser System nicht wenn einzelne Bits und später ganze Bytes verloren gehen. Ein Backup hilft hierbei leider auch nicht. Da bei einem Backup nur die Momentan vorhandenen Datensätze weggeschrieben werden. Das bedeutet wenn eine Datei 1 oder 2 Byte weniger hat hat sie diese auch im Backup.

Momentan weis ich genau drei Möglichkeiten wie man sich vor diesem Defekt schützen kann.

1. Speichern in der Cloud.

Möglich aber wie schon so soft durchgekaut muss es jeder selbst wissen, ob er einem meist amerikanischen Konzern, seine Dateien unverschlüsselt preisgibt.

2. Speichern auf einer NAS

Eine NAS ist eine Netzwerk-festplatte. Sie wird in das eigene Heimnetz eingehängt und kann über das Netzwerk angesprochen werden. Hier ist darauf zu achten, dass die NAS mindestens platz für 3 Festplatten bietet und die Funktion RAID 5 oder 6. Dies ist wichtig, da erst ab einem Raid 5 bzw 6 die Daten 2 fach abgespeichert werden und zwar so, dass das System selbständig Fehler erkennen und ausbessern kann. Diese Lösung ist sehr gut, da hier auch Ausfälle von Festplatten abgedeckt ist. Allerdings kostet so eine NAS mit Festplatten mal gerne 500€ aufwärts.

3. Tools

Hier habe ich lediglich ein Tool gefunden, dass sich mit dieser Problematik beschäftigt. HDDCare heißt dieses kleine Tool. Es ist momentan noch in einer Anfangsphase (Alpha) wird aber permanent weiter entwickelt. Des weiteren ist es Open Source. Dies bedeutet die Entwickler veröffentlichen den Quellcode und bieten Ihr Programm kostenfrei an. Diese Methode ist für alle zu empfehlen die keine 500€ für eine NAS ausgeben möchten und Ihre privaten Bilder und Dateien ungern großen Firmen in die Hand geben.

Schützen mit HDDCare

Da es momentan noch keine richtige Anleitung gibt, wie man HDDCare einsetzt, möchte ich hier dieses Programm etwas näher beschreiben.

Die neuste Version von HDDCare kann auf SourceForge heruntergeladen werden.

https://sourceforge.net/projects/hddcare/

Leider existiert noch kein Installer für dieses Tool. Nachdem wir es gedownloaded haben müssen wir die Dateien entpacken und abspeichern. Wo wir diese Dateien abspeichern ist egal.

HDDCare

Man Sieht als erstes ein recht leeres Feld auf dem zwei Buttons angebracht sind. Mit dem einen (Ordner hinzufügen) können Ordner ausgewählt werden bei denen der Schutz angewendet werden soll und mit dem anderen kann das Programm konfiguriert werden.

Wir wenden uns erst einmal den Einstellungen zu.

Einstellungen

Hier können 6 Sachen eingestellt werden. Die Zeit, wie lange es dauert bis die erste bzw. zweite Erinnerung angezeigt wird. Dies hat auch zur Folge, ab wann der Status des Ordners auf gelb bzw. rot wechselt. Als nächstes kann eingestellt werden in welchem Intervall das kleine Popup recht unten erscheinen soll, wenn eine Festplatte gelb oder rot ist. Es kann auch eingestellt werden ob das Tool beim Login automatisch gestartet werden soll. Dies ist erforderlich wenn man die Lagerschaden vorsorge automatisch starten soll. Zu guter letzt kann noch eingestellt werden in welcher Sprache das Programm angezeigt werden soll.

Es ist zu empfehlen die Erinnerungs-Zeiträume nicht zu verändern. Wenn die kleinen Popups jemanden stören können diese auch mit dem wert 0 ausgeblendet werden.

Nachdem wir die Einstellungen mit Speichern und schließen wieder geschlossen haben, wollen wir mal einen Ordner schützen.

Hierfür klicken wir auf den Button „Ordern hinzufügen“ es öffnet sich ein Auswahlfenster mit dem wir zu unserem Order navigieren. Auch Unterorder werden hierbei geschützt.

Ordnerauswahl

Der Ordner wir mit OK bestätigt. Daraufhin sehen wir im Hauptfenster einen rote rote Festplatte mit der Aufforderung die Lagerschaden vorsorge baldmöglichst auszuführen.

HDDCare

Diese Vorsorge können wir händisch anstoßen, indem wir auf die Festplatte klicken und in den Ordnereigenschaften auf „Lagerschaden vorsorge ausführen“ drücken.

Ordnereigenschaften

Dieser Vorgang kann, je nach Ordnergröße, bis zu mehreren Stunden benötigen. Allerding müssen wir dieses Fenster während dieser Zeit nicht offen halten. wir können die Ordereigenschaften mit dem X beenden und das Programm minimieren. Um das Programm zu öffnen müssen wir auf das kleine Icon in der Symbol-leiste von Windows doppelt klicken.

Wenn die Lagerschaden vorsorge fertig ist wird dies entweder über ein kleines Popup angezeigt.

Ordnereigenschaften

Solange die Lagerschaden vorsorge läuft können wir in den Ordnereigenschaften verfolgen, welche Datei gerade geschützt wird.

Um einen Ordner nicht mehr zu schützen, klicken wir einfach in den Ordnereigenschaften auf „Ordner nicht mehr schützen“.

Wenn alles durchgelaufen ist, strahlt uns eine grüne Festplatte im Hauptfenster zu.

HDDCare

Wenn wir in den Einstellungen den automatischen Schutz aktivieren, startet HDDCare die Lagerschaden vorsorge automatisch wenn der erste Benachrichtigens-Zeitraum erreicht ist.

 

Sony Xperia Z Softwareupdate

Heute wurde in Deutschland das Softwareupdate für das Xpera Z auf Android 4.2.2 veröffentlicht. Hier gefällt mir besonders, dass meine Einstellungen gespeichert bleiben und der Sony Companion alle Aufgaben übernimmt. Sony Xperia Z am Computer einstecken, Update im Companion bestätigen, ausstecken und Android 4.2.2 genießen.

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Nach dem Update fällt erstmal der für Android 4.2.2 typische Startbildschirm mit den erweiterten Feldern auf. In diesen können Widgets platziert werden und somit ohne Login abgerufen werden.

Was mir sehr gefällt, ist dass man jetzt direkt vom Sperrbildschirm in die Foto-App kommt. dies hilft enorm, wenn man schnell mal einen Schnappschuss machen will, denn bis man immer das Handy entsperrt hat und dann die App geöffnet hat vergeht schon eine weile.

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In der Sony UI fällt erst einmal im Startbildschirm nicht viel auf von den Neuerungen. Ich kann es nicht beweisen aber nach dem Update kommt mir das Handy schneller vor. Das Sliden zwischen den Bildschirmen funktioniert schneller und flüssiger und auch das aufrufen von Apps ist ein Tick schneller geworden.

Nachteile sind mit bis jetzt, außer das keine Live Hintergründe im Sperrbildschirm angezeigt werden können, keine aufgefallen.

Suchmaschine ändern in Firefox

Wer kennt das nicht? Ein mal abgelenkt bei einer Installation und schon ist der geliebte Suchanbieter in Firefox verschwunden und duch einen anderen ersetzt worden.

Es gibt schon einige Anleitungen, wie man dies in der about:config beheben kann, doch ich will euch mal ein kleines Tool hierfür zeigen.

Download: FF Search Configurator

Das Fenster des FF Search Configurator besteht aus 3 Teilen.

1. Auswahl des Suchanbieters.

FFSC1

Hier kann der Suchanbieter ausgewählt werden. Momentan stehen 4 Anbieter zur Auswahl. Die Liste wird allerdings kontinuierlich erweitert und bei jedem Start aktualisiert.

2. Suchanbieter in Firefox ändern

FFSC2

Mit diesem Button wird der in 1. ausgewähle Suchanbieter im Firefox übernommen. Beim betätigen des Buttons wird der Firefox  geschlossen, die Suchleistensuche aktiviert, eingestellt und die Quicklaunch suche geändert.

3. Informationen über den Anbieter

FFSC3

Mit diesem Button können Informationen über den ausgewählten Suchanbieter angezeigt werden.

Um nun den Suchanbieter zu wächseln müssen lediglich die punkte 1 und 2 ausgeführt werden. Zuerst ein Anbieter aussuchen und dann mit dem Button Suchanbieter ändern in die Einstellungen des Firefox schreiben.

 

UPDATE:

Mitlerweile gibt es auch eine Commandline basierte Version. Diese kann mit den Parametern -e für den Namen des Suchanbieters z.B. Google und -u für die URL z.B. http://www.google.com/search?p= direkt aus einem Script oder mit der Befehlseingabe gestatet werden.

Beispiel:

ffsc.exe -e Google -u http://www.google.com/search?p=

Download: CMD FF Search Configurator

5 Tools um einen Screenshot zu erstellen

Ganz klar, wer nur ein Bild seines Momentan geöffneten Bildschirms machen will nutzt dafür die Funktion der „DRUCKEN“ Taste. Einmal auf „DRUCKEN“ gedrückt und dann in einem Bildbearbeitungsprogramm (Paint, GIMP etc.) eingefügt und fertig. Wenn es dann allerdings daran geht dass man nur einzelne Bereiche oder Fenster eines Bildschirms ausschneiden will, hat mit dieser Funktion schon ziemlich viel Aufwand. In diesem Artikel will ich ein paar nützliche Tools unter die Lupe nehmen.

Snipping Tool

Hersteller: Microsoft
Kosten: Freeware
Betriebssystem: ab Windows 7

SnippingTool

Als erstes widme ich dem von Microsoft mitgeliefertem Programm Snipping Tool. Dies wurde zum ersten Mal unter Windows 7 veröffentlicht und dient dem Ausschneiden von einzelnen Bereichen des Bildschirms. Direkt nachdem man das Programm gestartet hat, kann man auf dem Bildschirm ein Rechteck auswählen. Wenn der Zuschnitt nicht so gelungen ist wie man es wollte, muss man lediglich auf den „Neu“ Button klicken und man kann sofort eine neue Auswahl treffen.

Snipping_ausschneiden

Nachdem man den passenden Ausschnitt gewählt hat öffnet sich ein kleiner Editor. In diesem lassen sich noch Texte und Elemente mit einem Freihand-Stift bzw. Marker hervorheben und anschließend kann man das Bild abspeichern.

Snipping_editor

Fazit:

Erfüllt seinen Zweck und da es Kostenlos und auf jedem Windows Rechner ab Windows 7 mitgeliefert wird, kann man auf mal drauf zurück greifen.

Snagit

Hersteller: TechSmith
Kosten: 47,95€
Betriebssystem: Windows / Mac (nur Englisch)

snagit

Snagit ist das einzige kostenpflichtige Tool das ich in diesem Artikel vorstellen werde. Da dieses Tool einen recht hohen Preis (47,95€) besitzt werde ich es etwas genauer unter die Lupe nehmen. Was bereits nach dem Start des Programms auffällt, ist dass es wesentlich mehr Funktionen bietet als die von Microsoft mitgelieferten kostenfreien Programme. Man sieht auf den ersten Blick, dass man neben den Standard Funktionen (Vollbild und Ausschnitt) auch noch die Möglichkeit hat, einen Freihandausschnitt des Bildschirmes, das direkte kopieren des Ausschnittest in die Zwischenablage, Das Speichern einer Website in ein PDF Dokument (mit Links und Autoscrollfunktion) und das Aufnehmen eines Menüs. Beim nächsten benutzen der „DRUCKEN“ Taste auf der Tastatur fällt auf, dass Snagit sich über diese Windowsfunktion gelegt hat und man nun ein Rechteck oder ein spezielles Fenster auf dem Bildschirm auswählen kann. Diese Funktion benötigt etwas Umstellung denn man war ja gewohnt, dass man den ganzen Bildschirm auf einen Klick aufnehmen kann. Doch nach kurzer Zeit will man diese Funktion nicht mehr missen. Nachdem man erfolgreich ein Bereich ausgewählt hat öffnet sich auch hier ein kleiner Editor. Dieser bietet allerding wesentlich mehr Funktionen an als der Editor des Snipping Tool.

snagit_editor

Fazit:

Snagit ist nicht billig aber dennoch seinen Preis wert. Besonders dank der reichhaltigen Funktionen des Editors ist es, wenn man viele Screenshots machen muss und diese auch bearbeiten, eine echte Überlegung wert sich dieses nette Tool zu kaufen.

Greenshot

Hersteller: Telemedia Act – Germany
Kosten: Open-Source
Betriebssystem: Windows

Greenshot, die open-source Konkurrenz zu Snagit. Bei der Installation bietet Greenshot bereits etliche Module an, um Screenshots direkt auf verschiedene Onlineanbieter wie Dropbox, Box, Flicker etc. hoch zu laden. Wie bei Snagit setzt sich Greenshot auch auf die „DRUCKEN“ Taste. Das Auswahlfenster ist allerdings anders als bei Snagit oder dem Snipping Tool. Bei Greenshot wird nicht der Bildschirm verfärbt und die auszuschneidende Fläche original angezeigt sondern das Auswahlfenster wird grün eingefärbt.  Des Weiteren wird auch noch die Größe in Pixel des Ausschnittes angezeigt. Diese Funktion finde ich ganz nützlich, da man dann direkt weiß wie groß das Bild wird.

Greenshot_ausschnitt

Auch nach der Auswahl unterscheidet sich Greenshot von den andern. Man bekommt direkt ein Auswahlfenster in was man den Screenshot öffnen bzw. speichern möchte. Ich will in meinem Artikel mal nur auf den Editor eingehen. Dieser bietet nicht den Umfang des Snagit Editor allerdings kann man dennoch ganz gut damit arbeiten. Neben Text-highliting bietet er auch einige Funktionen wie unkenntlich machen von Bereichen oder Invertieren der Farben an.

Greenshot_editor

Fazit:

Greenshot ist mein persönlicher Testsieger von dieser kleinen Auswahl. Der Mitgelieferte Editor kommt zwar nicht an den Funktionsumfang von Snagit aber er bietet alle Funktionen die ich für meine Anleitungen und Artikel benötige und ist zudem nicht nur kostenfrei sondern auch noch Open-Source.

Shutter

Hersteller: Shutter Project
Kosten: Open-Source
Betriebssystem: Linux

Als nächstes komm ich zu einem nützlichen Tool für die Open-Source Welt. Ist ein ausgereiftes und brauchbares Tool zum erstellen von Screenshots auf einem Linux Rechner. Wie auch bei seinen Brüdern aus der Windows Welt kann man mit diesem Tool entweder Bereiche, offene Fenster oder den ganzen Desktop aufnehmen. Hierzu klickt man mit der rechten Maustaste auf das Symbol in der Taskleiste und wählt aus was man aufnehmen will. Alternativ kann man das Programm auch öffnen und hat dann in der oberen Leiste dieselbe Auswahl.

shutter

Anders als in der Windows Welt muss man nachdem man seine Auswahl ausgeschnitten hat noch mit der „ENTER“ Taste bestätigen. Bei Shutter bekommt man im Hauptfenster direkt eine Vorschau fas den Screenshot, den man zuvor erstellt hat. Auch hier kann man einen Editor öffnen und den Screenshot bearbeiten. An diesem Editor gefällt mir besonders, dass es eine Automatische Nummerierung gibt. Das bedeutet man kann mit einem Tool Ovale und Kreise um verschiedene Elemente ziehen und diese werden dann fortlaufend nummeriert.

shutter_editor_jmc

Fazit:

Dieses Tool wird nicht um sonst in den Bewertungen der Software Center hoch gehandelt. Bis jetzt ist es das Beste Tool das ich für Linux gefunden habe.

Lightscreen

Hersteller: Christian Kaiser
Kosten: Open-Source
Betriebssystem: Windows

Lightscreen ist ein kleines Tool mit welchem man einfach Tastenkürzel einstellen kann um Screenshots zu erstellen. Man hat die Möglichkeit  auszuwählen ob man den ganzen Bildschirm, ein Fensterinhalt oder einen Bereich auf dem Desktop aufnehmen will. Diese aufgenommenen Screenshots werden in einen vordefinierten Ordner abgelegt. Leider hat dieses Tool keinen Editor implementiert. Somit muss man wenn man etwas bearbeiten will auf andere Programme wie MS Paint, GIMP, etc. zurückgreifen.

Lightscreen

Fazit:

Es erfüllt seinen Zweck, ist klein aber ein Editor wäre ganz schön gewesen. Wer nur die Möglichkeiten haben will schnell Screenshots zu machen die automatisch abgelegt werden ist dieses Tool genau das richtige.