Fehler bei der DHCP Failoverkonfiguration: 20044. Der verwendete Klassenname ist ungültig

Fehler bei der Failoverkonfiguration: 20044. Der verwendete Klassenname ist ungültig

Wenn diese Fehlermeldung kommt, auf einem Windows Server 2012 R2, sind auf dem Failover DHCP Server noch nicht alle Hersteller oder Benutzerklassen konfiguriert.

Hinzufügen kann man diese mit einem Rechtsklick auf das Protokoll (IPv4 oder IPv6). Dann auf “Benutzerklasse definieren…” oder “Herstellerklasse definieren…”.

Sind diese definiert müssen diese noch mit einem Rechtsklick auf “Vordefinierte Optionen einstellen…” konfiguriert werden.

Danach sollte das Failovercluster eingerichtet werden können.

In unserem Fall handelte es sich um die Klassen von Cisco.

Offlineverfügbarkeit für einzelne Freigaben deaktivieren unter Windows Server

In Windows gibt es die Option Netzlaufwerke bzw Unterordner Offline Verfügbar zu machen. An sich ist dies eine schöne Sache da Personen so ihre Daten auch ohne Verbindung zum Netzwerk benutzen können. Andererseits kann dies aber auch zu Problemen führen wenn an Dateien Änderungen statt finden und bei der Synchronisation somit mehrere verschiedene Stände vorliegen. Diese Konflikte müssen meist von Hand gelöst werden. Auch ist zu bedenken das Standardmäßig die Dateien auf dem Client unverschlüsselt abgelegt werden Falls die Festplatte nicht verschlüsselt ist. Deshalb gibt es die Möglichkeit für Shares das Offline Verfügbar machen zu verbieten.

Auf dem File Server wechselt man dazu in den Server-Manager. Dort befindet sich unter Rollen die Dateidienste. Im Unterpunkt Freigabe- und Speicherverwaltung werden sämtliche Shares angezeigt. Dort klickt man das entsprechende Share an und wählt Eigenschaften.

eigenschaften

 

Unter dem Butten Erweitert… und dem Reiter Zwischenspeichern lassen sich nun die Offline Einstellungen für das Share bearbeiten.

erweitert

 

Dort gibt es die Option:

Keine Dateien oder Programme der Freigabe sind offline verfügbar.

Bei dieser Option wird verhindert, dass das Feature Offlinedateien auf den Clientcomputern Kopien von den Dateien und Programmen im freigegebenen Ordner erstellt.

Synergy, bewegen Sie einfach die Maus von einem Bildschirm zum anderen

Einleitung:

Synergy ist ein kleines aber nützliches Tool, dass sich auch der Problematik annimmt, die ich bereits im Artikel über Stardock Multiplicity beschrieben habe mit dem Unterschied, dass es Open Source und plattformunabhängig ist. Das bedeutet dass dieses Tool quelloffen (jeder kann den Programmcode einsehen und bearbeiten/abendern) ist und auf Linux Windows und Mac OSX läuft.

Dieses Tool ist ehnlich aufgebaut wie Multiplicity, der Rechner an dem die Maus und die Tastatur angeschlossen ist, ist der Server und die anderen die Clients.

Hier geht es zum Download

Konfiguration des Servers:

Nach der Installation, bei der eig. nichts beachtet werden muss, bekommt man beim ersten öffnen des Programms eine Wizzard bei dem man angibt, ob es sich um einen Server oder einen Client handelt. Hier muss “Server (new setup)” ausgewählt werden.

dannach erscheint das standart  konfigurations Fenster in diesem ist dann der Haken bei “Server” gesetzt. Unterhalb dieser auswahl wird angezeigt, welche IP Adressen der Rechner besitzt und einen Button zum konfigurieren des Servers.

Um nun den Server einzustellen und und die Position sowie die erlaubnis der Clients zu konfigurieren muss auf den Button “Configure Server ..” geklickt werden. Hier öffnet sich jetzt ein Fenster mit 3 Registerkarten. Als erstes kümmern wir uns um den Reiter “Screens and links”. Hier kann einfach per Drag and Drop der Client an die passende Stelle gezogen werden.

Wenn wir nun unseren Client bildschirm von links oben un unser Feld gezogen haben, öffnet sich ein Konfigurations Fenster. In diesem müssen wir oben den Rechnernamen des Clients eintragen. Des weiteren können dann noch Tasten wie “Strg”, “Shift”, “Alt” und “Super” (Windows Taste) eine andere Funktion zugewiesen werden. Hier kann dann auch eine so genannte “Tote Ecke” bestimmt werden. Diese dient dazu, funktionen die beim anfahren einer Ecke (Gnome 3 linke obere Ecke zum öffnen des Menüs) auszuführen. Anderst würde die Maus auf den anderen Rechner springen und z.B. das Menü würde sich nicht öffnen. Bei dieser Option muss dann die Größe (in Pixel) und die Ecke ausgewählt werden. Zu dem können noch ein paar dem Entwickler bekannte sporadische Fehler in der Rubrick “Fixes” eingestellt werden.

Hat man dies konfiguriert, kann man dieses Fenster mit OK schließen und sich optional im Reiter “Hotkeys” ein paar Tastenkürzel selbsterklärend einbauen z.B. um mit “Strg” + “s” den Rechner zu switchen. Wer z.b. den Screensaver synchronisiert haben will, also dass der Screensaver auf allen Rechnern gleichzeitig einsetzt oder auf dem Server eine “Tote Ecke” benötigt, kann dies unter dem Reiter “Advanced server settings” einstellen.

Nach diesen konfigurationen kann man das Konfigurationsfenster mit “OK” verlassen und den Server mit “Start” starten. Nun können sich die angegebenen Clients auf dem Server verbinden.

Wer das Programm beim starten des Rechners starten will, den Port oder den Rechnername ändern will, kann dies im Hauptfenster unter “Edit” –> “settings” einstellen.

Konfiguration des Clients (hier Ubuntu 12.04):

Die Installation des Clients muss hier über den Download auf der Seite und einem Doppelklick auf die DEP Datei geschehen. Hier öffnet sich dann wieder wie gewohnt das Ubuntu Software Center und kann installiert werden. Nach der Installation öffnet sich wie beim Server ein Wizzard in dem nun “Client” ausgewählt werden muss. Hier muss nun lediglich unter “Edit” –> “settings” der gleiche name des Clients wie bei der Server Konfiguration eingetragen ist eintragen und im Feld “Server IP” die IP Adresse des Servers.

Wenn man nun auf  “Start” drückt verbindet sich der Client mit dem Server und man kann wie bei Multiplicity mit einer Maus und Tastatur mehrere Rechner steuern nur hier sind es nicht nur Windows Rechner sonder auch noch Linux und Mac.

 

Tastaturmodell bei Ubuntu anpassen:

Es kann sein dass wenn man als Client einen Ubuntu Rechner am laufen hat, das Tastaturmodell von der Fernsteuerung auf Englisch steht. Dies behebt man indem man im Terminal den folgenden Befehl eingibt.

Features:

  • Zwischenablage (nur Text) kann man zwischen allen Rechnern synchronisiert
  • “Tote Ecken” können eingestellt werden, um Funktionen nicht zu beeinträchtigen
  • Open Source und dadurch kostenlos
  • Plattform unabhänig (Linux / Windows / Mac)

Nachholbedarf:

  • Dateien können nicht per “Copy & Paste” zwischen den Rechnern verschoben werden
  • keine Passwort Authentifizierung beim verbinden der Clients

Resümee:

4,5 Punkte von 5

Alles in allem ist dies ein gelungenes kleines Tool dass einem das Leben erleichtern kann. Schön wäre es wenn man per “Copy & Paste” noch Dateien verschieben könnte allerdings kann man hinsichtlich der Platformunabhängigkeit und des Preises ( 0€ ) auf diese Feature auch noch verzichten. Vielleicht wird es ja bald von den Entwicklern implementiert.