Nützliches Spielzeug für Netzwerk Admins

Vielleicht hat der eine oder andere bereits von dem, auf Indigogo finanzierten, Startup Projekt Pockethernet gehört.  Es Wird beworben mit dem Slogan “The Swiss army knife of network administrators.” auf Deutsch, “Das Schweizer Taschenmesser für Netzwerk Admins”. Ich habe bereits letztes Jahr diese Kampagne entdeckt und fand die Idee ein Netzwerkprüfer für unter 200€ mit der Funktion zum das gemessene in einem Bericht zu speichern sehr interessant. Das Team hatte sich einen sehr straffen Zeitplan von einem halben Jahr bis zur Auslieferung vor genommen. Schnell wurde bekannt das sie diesen Zeitplan nicht halten konnten und mein gerät ist dann leider erst ein Jahr nach der Unterstützung bei mir eingetroffen. Doch ich will jetzt nicht weiter über die Vergangenheit reden, jetzt ist es da und ich will es euch etwas vorstellen.

weiterlesen

Test: Autoradio JVC KD-R721BT mit Android

Das Autoradio JVC KD-R721BT ist ein günstiges Gerät das aber alle Funktionen die ein modernes Radio hat mit bringt. Für mich war in diesem Moment wichtig das es Bluetooth kann da ich es leid war immer einen klinke Stecker in mein Handy zu stecken. Außerdem wollte ich mein Android Player über das Radio steuern und auch telefonieren können.


Das Radio besitzt folgende Funktionen:

  • CD
  • Bluetooth
  • 2 USB Anschlüsse
  • Freisprecheinrichtung inklusive Mikrofon
  • Fernbedienung
  • Klinke 3,5 an der Front
  •  Ipod / Iphone Steuerung


Einbau

Der Einbau ist wegen der Freisprecheinrichtung etwas kniffliger da das Mikrophon verlegt werden muss. Das Kabel ist aber lang genug und muss zum Schluss hinten an das Radio angesteckt werden. Das Mikrofon besitzt einen normalen Klinke 3,5 Stecker. Einen ISO-Stecker habe ich nicht für Boxen und Strom genutzt sondern das Radio direkt angeschlossen.

Inbetriebnahme und Benutzung

Das Radio ist, wenn man das Prinzip durchschaut hat, recht einfach zu bedienen. Mit dem Source Knopf wählt man die Quelle und mit dem Steuerkreuz darunter springt man durch die Ordner. USB Sticks sollten FAT32 formatiert sein einen NTFS USB-Stick konnte es bei mir nicht lesen. Aber damit klappt es dann wunderbar.

Danach habe ich mein Galaxy Nexus mit dem Radio per Bluetooth gekoppelt. Was auch auf Anhieb funktioniert hat. Was nicht sofort funktionierte war die Musikwiedergabe. Nachdem ich aber mein Androiden neugestartet hatte funktionierte auch dies. Leider funktionierte die Steuerung der Musik nicht auf Anhieb über das Radio. Nach etwas Probieren bin ich auf den Android Player doubleTwist gestoßen. Mit diesem Musik Player war es mir dann auch möglich Lieder über das Radio zu wechseln. Ordner durchsuchen und Musikinfos auf das Radio übertragen funktioniert leider nicht.

Fazit

An sich bin ich nun mit der momentanen Lösung zufrieden. Ich kann Musik über Bluetooth hören während ich über den Front USB mein Handy gleichzeitig laden kann. Wenn ich auf dem Androiden dann noch eine Navigationssoftware laufen lasse wird bei Ansagen von der Navigations-App automatisch die Musiklautstärke verringert. Sobald das Handy klingelt schaltet das Radio automatisch in den Freisprechmodus und ich kann das Gespräch direkt am Radio annehmen. Für mich war das Radio eine Anschaffung bei der Preis und Leistung stimmen. 

Gekauft habe ich das Radio bei Amazon. Hier der Direktlink: Amazon


Test: Samsung Series 7 Slate

Gerade ist es angekommen das Samsung Series 7 Slate. Grund genug um das Gerät ausführlich zu testen.

Technischen Daten:

Prozessor Core i5-2467M 2x 1.60GHz ULV
Betriebssystem Original Windows® 7 Professional (64 bit)
Arbeitsspeicher 4 GB
Display 29,5 cm (11,6”) SuperBright® HD (1.366 x 768)
Festplatte 64 GB SSD
Grafikprozessor Intel® HD Graphics 3000
Wireless LAN 802.11 abgn
LAN 10 / 100 / 1.000 Mbit/s
Bluetooth Bluetooth 3.0 + HS
Ein-/Ausgänge – 1 x microSD-Kartenleser 

– 1 x USB 2.0

– 1 x micro-HDMI

– 1 x Mikrofon / Kopfhörer-Anschluss

– 1 x Docking-Port

Multimedia 2x Webcam (2 MP (vorne) + 3 MP (hinten))
Zubehör Docking Station (1x LAN, 1x USB, 1x HDMI), Bluetooth-Tastatur, Digitizer-Stift

Der Prozessor kommt bei cpubenchmark.net auf 2420 Punkte. Die 4 GB Arbeitsspeicher sind ausreichend aber leider auch nicht erweiterbar.

Unboxing:

Das Samsung 7 Slate kommt in 2 Paketen. In dem einen Paket ist das Tablet, das Netzteil, die Bedinungsanleitung mit CD, ein Microfaser-Tuch und ein Stylus.

        

In dem zweiten Paket ist die Bluetooth Tastatur und die Docking Station.

        

Die Dockingstation besitzt einen Netzwerkanschluss, ein HDMI Ausgang, ein USB Anschluss und ein Kopfhörerausgang.

Die ersten Versuche

Das Gerät liegt ganz gut in der Hand und ist mit dem vom Hersteller angegebenen 960g nicht zu schwer. Die wichtigsten Anschlüsse sind Vorhanden. Ein USB-Anschluss, Kopfhörerausgang, ein Mini-HDMI Ausgang und ein SIM-Karten Slot. Leider Verzichtet Samsung auch bei diesem Tablet auf ein SD-Karten Slot.
Die Kamera auf der Rückseite besitzt eine Auflösung von max. 3 MegaPixel, die Froantkamera eine Auflösung von max. 2 MegaPixel. Somit ist das Tablet Bestens für Videotelefonie gerüstet.
Direkt nach dem Einschalten mit dem Einschaltknopf rechts oben beginnt Windows mit der Konfiguration für den ersten Start.

       

Mit dem “Home”-Button der sich unten mittig befindet startet man startet man den “Touch Launcher”. Damit wird die touch Bedienung deutlich vereinfacht.

Richtig viel Spaß macht das SSD-Laufwerk. Damit sind Startzeiten von ca. 7 Sekunden möglich. Word ist ein einer Sekunde gestartet.

 Benchmark

Der Windows-Leistungsindex kommt hier auf einen Wert von 4,4. Klarer Verlierer dabei ist die Grafikleistung.

Beim PCMark 7 von der Firma Futuremark erreicht das Slate eine Wert von 2842 Punkten.

Fazit

Das Tablet ist Ideal für alle, die Ihre wichtigsten Daten immer und überall dabei haben und bearbeiten wollen ohne auf Performance zu verzichten. In der Dockingstation wird das Tablet zu einer vollwertigen Workstation.Wer Unterwegs einfach seine E-Mails abrufen und gelegentlich im Internet surfen möchte besorgt sich lieber ein Android Tablet. Diese kosten im Schnitt ein Drittel und haben eine höhere Akkulaufzeit.

Test: Saugroboter iRobot Roomba 581

Vor ein paar Wochen habe ich mir den Roomba 581 Saugroboter von iRobot geholt. Da in mir nicht gerade der Putzteufel steckt bin ich für solche Gadgets sehr empfänglich.

Ich habe mir den Kerl bei Amazon bestellt und auch schon ein paar Tage später erhalten, so wie man das eben von Amazon gewohnt ist.

 

Bevor es los geht

Ich habe mich vorher schon in einigen Foren eingelesen da man bei der Inbetriebnahme des Roomba wohl so einiges falsch machen kann. So habe ich zum Beispiel gelesen, dass er beim ersten Mal für mindesten 12 Stunden an die Ladestation muss um die volle Akkuleistung zu bekommen.  Dies habe ich auch getan obwohl in der Anleitung steht das es reicht wenn die Ladeleuchte auf „Grün“ schaltet.

Die Ladestation habe ich in meinem Arbeitszimmer aufgebaut und den Roomba dort hinein gesetzt. Er hat auch direkt mit einem orangenen Blinken signalisiert das sein Ladevorgang läuft.

Währenddessen habe ich mich dran gemacht die Lighthouses aufzubauen. Im Lieferumfang sind 3 Stück davon enthalten.  Diese Lighthouses begrenzen die Räume, dass bedeutet das Roomba somit nicht wild durch die Wohnung fährt sondern Raum für Raum reinigt. Am Anfang habe, da meine Wohnung sehr stark in die Länge gezogen ist, alle 3 Lighthouses benutzt und meine Wohnung somit in 4 Teile aufgeteilt. Dies hat sich als nicht sonderlich praktisch heraus gestellt aber dazu später mehr.

Die Lighhouses lassen sich umstellen zu sogenannten Virtual-Walls. Wie der Name schon sagt wird durch solch eine Wall ein kompletter Bereich abgeschottet. Dies ist sinnvoll wenn man einen Bereich hat der nicht vom Roomba Betreten werden soll.

Nun geht es los

Als die 12 Stunden um waren und die LED Grün leuchtete habe ich auch voller Vorfreude auf den „Clean“ Knopf gedrückt und im selben Moment pfiff der Roomba ein Liedchen und legte los. Fasziniert habe ich dem Kerl eine ganze Zeit zugesehen. Es sieht sehr unkoordiniert aus wenn er seine Bahnen zieht aber eins macht er gut: Er macht sauber!

Ich war wirklich überrascht was er so in sich eingesaugt hat. Nach ca. 30 Minuten hat er dann mein Arbeitszimmer verlassen und sich dem Flur gewidmet. Auch hier hat er super Arbeit geleistet. Danach hat er sich Schlafzimmer und Küche vorgeknöpft. Alles in allem sehr gut. Immer hat er sich seinen Weg zum nächsten Zimmer an den Lighthouses vorbei gekämpft. Nur im Wohnzimmer, nach knapp 2 Stunden putzen, ging ihm dann die Puste aus. Hier hat er ein paar Bahnen gezogen und seine Dock Leuchte blinkte. Somit hat er angefangen wieder durch die Lighhouses zu fahren auf der Suche nach seinem Lade-Dock. Dies hat er auch erreicht.

Mit der Reinigungsleistung im Wohnzimmer war ich leider nicht ganz zufrieden.  Somit habe ich mich im Internet auf die Suche gemacht warum er nicht meine ganze Wohnung geschafft hat. Hier ergab sich das evtl. die Lighhouses nicht optimal gesetzt sind. Also habe ich die Lighhouses versetzt und einen komplett weg gelassen. Dies war auch die Lösung, bei der nächsten Reinigung hat er alles Tadellos geschafft.

Hier ein kurzes Video zum Roomba von Roboternetz.de:

Fazit des iRobot Roomba 581

Ich kann sagen das der Roomba für eine optimale Grundreinheit sorgt, da ich Allergiker bin fällt auch in der Pollenzeit für mich das großflächige Staubsaugen weg. Nachteile sind das der Roomba doch etwas Pflege benötigt. Bürsten sollten regelmäßig gereinigt werden und der Behälter am besten nach jeder Reinigung geleert werden. Außerdem sollte man bevor er beginnt die Wohnung nach Sachen die den Rooomba verstopfen könnten absuchen (Socken und Ladegeräte).  Der Roomba ersetzt aber keinen Staubsauger er ist nur die bequemste Ergänzung dazu. Trotz alle dem werde ich den Roomba behalten da er wirklich ein putzmunteres  Helferlein ist.